Klima, Wasser, Kreislaufwirtschaft
Wasser ist unsere Kernkompetenz. Deshalb analysieren wir entlang unserer Wertschöpfungskette Auswirkungen auf Umwelt und Ressourcen. Unsere Strategie konzentriert sich auf die Bereiche Klima, Wasser und Kreislaufwirtschaft. Dort setzen wir Ziele, entwickeln Maßnahmen und messen Fortschritte anhand definierter Kennzahlen. Ein Schwerpunkt liegt auf Technologien für einen effizienten Wasser- und Energieeinsatz in Verbindung mit Duschkomfort.
Der Klimawandel ist seit mehr als 30 Jahren ein Thema bei Hansgrohe
Umweltaspekte bei unternehmerischen Entscheidungen zu berücksichtigen – das ist bei der Hansgrohe Group tief verankert. Schon in den 1980er-Jahren, lange bevor „Nachhaltigkeit“ in aller Munde war, hat Klaus Grohe umweltbewusstes Denken und Handeln zur Maxime unseres Unternehmens gemacht. Bereits 1990 sagte er:
„Der Klimawandel ist doch nicht ferne Zukunft, er ist Realität. Zur Verminderung der CO2e Emissionen muss die ganze Gesellschaft beitragen. Wir stellen heute die Weichen für übermorgen.”
Globale Herausforderungen im Blick
Hieß es in der Umweltbewegung lange, es sei „5 vor 12“, wissen wir als Gesellschaft längst, dass es mehr als „5 nach 12“ ist. Wir betrachten bei Hansgrohe deshalb bei allen unternehmerischen Entscheidungen nicht mehr nur unseren eigenen Wirkungsbereich in Sachen Umweltschutz, sondern auch die globalen Herausforderungen. Dazu gehören:
- die Wasserknappheit, die auch durch die Frischwassernutzung privater Haushalte (11 Prozent) verstärkt wird.
- die CO2e Emissionen, zu denen die privaten Haushalte in Deutschland ebenfalls an die 11 Prozent beitragen, und
- die Ressourcenknappheit, die dazu führt, dass in wenigen Jahren wichtige Rohstoffe – auch für unsere Armaturen und Brausen – zu Engpasswaren werden.
Wasser, Klima und Kreislaufwirtschaft: Unsere Handlungsfelder
Der Klimawandel ist in vollem Gang. Den drastischen Entwicklungen tragen wir bei Hansgrohe Rechnung: Wir verfolgen im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie Maßnahmen in den Bereichen Wasser, Emissionen und Kreislaufwirtschaft. Sie umfasst die schrittweise Transformation unseres Unternehmens.
Unsere strategischen Handlungsfelder umfassen Wasser, Klima und Kreislaufwirtschaft.
Hansgrohe trägt zur Reduktion des Wasserverbrauchs bei
Trinkwasser ist eine wertvolle Ressource, die einen verantwortungsvollen Umgang verdient. Wir entwickeln Produkte mit Technologien, die darauf ausgelegt sind, den Wasserkreislauf zu schonen, indem sie den Wasserverbrauch in der Nutzung senken und zeitgleich ein komfortables Erlebnis bieten.
Hansgrohe trägt zur Reduktion von Emissionen in Prozessen und Produkten bei
Produkte mit Wasserspartechnologien senken in der Nutzung den Warmwasser- und damit den Energieverbrauch sowie die damit verbundenen Emissionen. Parallel arbeiten wir daran, unsere Produktionsprozesse systematisch ressourcen- und energieeffizienter zu gestalten.
Hansgrohe trägt zur Förderung der Kreislaufwirtschaft bei
Wir achten bei der Entwicklung von Produkten auf deren Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit und Recycelbarkeit. Wir arbeiten daran, den Einsatz von Materialien mit geringeren Umweltwirkungen kontinuierlich zu steigern und nutzen vermehrt recyclingfähige Verpackungen.
Mitarbeitende engagieren sich für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit
Betrieblicher Umweltschutz setzt aktives Handeln voraus. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der auf das Engagement und die Ideen vieler angewiesen ist. Viele Mitarbeitende engagieren sich für die Umsetzung unserer Ziele in den Bereichen Ressourcen, Energie und Kreislaufwirtschaft. Sie liefern ständig neue Ideen, wie wir den Einsatz von Energie, Materialien und anderen Ressourcen weiter optimieren können.
Werksübergreifend arbeitet zudem ein Operational Sustainability Board, unter der Leitung des Vorstands Operations, Frank Semling, aktiv daran Nachhaltigkeitspotenziale in den Bereichen Einkauf, Produktion und Logistik zu identifizieren und zu überwachen.
Mit vereinten Kräften arbeiten wir daran, den Einsatz von Rohstoffen und Energie zu optimieren sowie Abfallmengen in unseren Prozessen zu reduzieren.
Und das freiwillige gesellschaftliche Engagement macht an den Werkstoren nicht Halt: Viele unserer Mitarbeitenden beteiligen sich an Aktionen für den Umweltschutz, wie beim Kinzig CleanUp oder bei der Grindenpflege im Nationalpark Schwarzwald.